Bei uns ist immer noch Herbst. Gestern Abend war starker Wind, die gelben Blätter haben darin getanzt dass die Fetzen flogen.
Vor zwei Wochen waren wir zu einem Geburtstag eingeladen.
Meine Georgischlehrerin von letztem Jahr, Irma, Bildmitte, mag es ihren Geburtstag draussen zu feiern. Sie macht das jedes Jahr. Auf dem Weg zur berühmten Kreuzkirche bei Mzcheta (Hauptstadt des Iberischen Reiches bis 6. Jhdt.) liegt versteckt ein hübscher See. Dort waren wir. 20 Minuten Autofahrt von zuhause.
Im Hintergrund die Kreuzkirche.




Es scheint mir, auf der ganzen Welt ist es Tradition, dass die Männer sich ums Fleisch kümmern. Die Fleischspiesse heissen hier Mzwadi und sind Hauptbestandteil jeder Grillfeier.



Mzwadi wird mit Zwiebelringen serviert und mit traditionellem Fladenbrot und Salaten gegessen

In der grossen Guttere rechts ist der Hauswein, frisch von der neuen Ernte. Also mir hat er gegen die Kälte nicht geholfen


Im Hintergrund die koreanische Familie, ebenfalls ehemalige Georgischschüler von Irma. Sie sind schon fünf Jahre da und haben zwei kleine Zwillinge. Die koreanische Gemeinde in Tiflis umfasst um die 150 Leute

Prost!
Schön wars. Später haben wir am Feuer georgische Maroni gebraten (sehr feine Konsistenz) und einige Leute hatten schöne Stimmen, mit der sie die Guitarre begleiteten, die man ganz oben auf einem Bild sieht. Obwohl es sonniges Wetter war, waren wir zünftig durchgefroren bis wir nach Hause gingen