Zurück von den Bergen und dem Schwarzen Meer. Es war für mich das erste Mal von den Ferien nach Hause zu kommen und meiner Umgebung nicht frisch von der Leber meine Eindrücke und Erlebnisse mitteilen zu können. Da sass ich bei meinen Schwiegereltern am Tisch und wollte erzählen und es ging nicht. Fand die georgischen Worte nicht und zum Schluss kamen Tränen. Fühlte mich wie ein Fisch im Wasserglas.
Mittlerweile haben Wacho und ich die täglichen Georgischstunden wieder aufgenommen und ich senke mich weiter ins Laub ungewohnter Wörter, Wortwendungen und Lebensweisen (wobei mir letzteres wesentlich leichter fällt). Es scheint mir, als hätte eine zweite Phase begonnen: Es war schön, mit Wacho in unsere gemeinsame Wohnung zurück zu kommen. Das Neue ist bereits gewohnt und alles was ich tun kann, ist das Begonnene weiterzuführen. Wacho und seine Familie unterstützen mich sehr.
Im Moment haben wir bei 20° leichten Regen, welch Wohltat nach all den heissen Tagen. Meine Haut ist gebräunt wie schon lange nicht mehr. Bald werde ich euch Bilder von Swanetien, zwei Canyons im Unterland und the Black See zeigen. Unsere Ferien waren wunderbar abenteuerreich